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Mitarbeit im Verwaltungsteam (Einblicke 3.2019)

Verwaltungsteams sind Organe der Kirchengemeinde mit Mandat und Budget. In der Übergangsphase übernehmen sie vor allem Augaben, die bisher in Verwaltungsräten und Kirchengemeinderäten bearbeitet wurden.

Auch hier sollen sich jedoch neue Profile ehrenamtlichen Engagements herausbilden.

Wie bildet sich ein Verwaltungsteam?

Im Übergang werden Verwaltungsteams häufig aus Verwaltungsräten oder Kirchengemeinderäten der jetzigen Kirchengemeinden hervorgehen (vgl. §28 KVVG 2020)

Sie können aber auch auf Initiative von Personen zustandekommen, die sich an der Vermögensverwaltung beteiligen möchten, oder auf Initiative des Leitungsteams, das Verantwortliche für bestimmte Augaben sucht.

Das Verwaltungsteam besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Aus den Mitglliedern wählt das Team drei Personen, die als Vertretung nach außen fungieren.

Rahmenbedingungen

Das Verwaltungsteam ist ein Organ der Kirchengemeinde, verankert im Kirchenvermögensverwaltungsgesetz (§2 KVVG 2020)

Damit verbunden ist das Recht, im Rahmen des Mandats und des Budgets eigenständig zu arbeiten, aber auch die Pflicht, die übernommenen Aufgaben zu erfüllen.

Das Verwaltungsteam erhält ein Mandat, das ihm vom Leitungsteam erteitl wird (vgl. §18 KVVG 2020). Das Mandat umfasst eine "Auftragsbeschreibung".

Die darin enthaltenen Aufgaben werden vom Verwaltungsteam vorgeschlagen und mit dem Leitungsteam abgestimmt.

Das Verwaltungsteam erhält ein Budget, das Teil des Haushaltsplans der Kirchengemeinde ist. Das Budget soll es dem Verwaltungsteam ermöglichen, die Aufgaben seines Mandats zu erfüllen (vgl. ebd.)

Es wird vom Verwaltungsteam vorgeschlagen und mit dem Leitungsteam abgestimmt, das es in den  Haushaltsplan einbringt. Der Haushaltsplan wird vom Rat der Pfarrei verabschiedet.

Wie kommt ein Verwaltungsteam zu seinem Budget?

Jedes Verwaltungsteam wird überlegen, welche Mittel es benötigt, um die Aufgaben in seinem Mandat gut erfüllen zu können. Daraus entsteht eine Kostenplanung.

Mit Vorschlägen zur Finanzierung, etwa Hinweisen auf vorhandene Spenden oder geeignetes Fabrikvermögen, wird daraus ein Teilhaushalt. Nach Abstimmung mit dem Leitungsteam geht dieser Teilhaushalt in die Haushaltsplanung der Kirchengemeinde ein.

Wenn der Haushalt verabschiedet ist, steht auch das Budget des Verwaltungsteams zur Verfügung. Diese Planung findet jährlich statt.

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